Das Jahr 2016 war ein sehr intensives Jahr für mich, mit nochmals vielen Höhen und Tiefen. Trotzdem war etwas anders als all die Jahre davor. Ich bin gereift. Ich bin von einem jungen Mädchen zu einer starken liebenden Frau gereift. Aber ich habe nicht verlernt, Kind zu bleiben. Ein Kind, welches die Welt neugierig und offen erlebt.

Somit ernenne ich für mich jetzt schon das Jahr 2016 zum besten Jahr meines bisherigen Lebens. Denn all diese Höhen und Tiefen haben mich meinem echten und wahren Leben näher gebracht und mich noch lebendiger gemacht.

Ich habe mich aus den letzten Abhängigkeiten befreit und habe gelernt, die Welt und die Menschen zu verstehen, und sehe nun alles aus einer anderen Perspektive. Es sieht für mich so aus, als ob die Welt, die ich verlassen habe, auf dem Kopf steht und ich erst jetzt wirklich aufrecht gehen kann.

Ich wünsche dir, den Mut zu haben, deine auf dem Kopf stehende Welt zu verlassen und dir selbst aufrecht, authentisch und voller Liebe in deiner neuen Welt wieder zu begegnen. In dieser Welt wirst du nur noch an das glauben, was dich stärkt, und was dich schwächt, wird dich verlassen oder du wirst es verlassen. Hast du dich schon einmal gefragt, was du brauchst, um deinen Weg zu gehen? Und was es überhaupt heißt, deinen Weg zu gehen?

Heute teile ich dir meine 6 besten Tipps mit, die dir helfen, deinen eigenen Weg zu finden und ihn zu gehen.

 

  1. Frage dich nach dem Sinn deines Lebens

Welchen Sinn möchtest du deinem Leben geben? Hast du dich das schon einmal gefragt? Ist es der Sinn deines Lebens, dich mit Leuten zu beschäftigen, die dir sagen, was der Sinn DEINES LEBENS ist? Oder bist du bereit, nach innen zu schauen und es selbst herauszufinden? Denn genau hier beginnt der Weg zu dir selbst. Der immer dein Weg ist. Dieser Weg braucht Mut, Disziplin und Entscheidungsfähigkeit. Und hab keine Angst, dass du etwas vielleicht noch nicht so gut kannst, denn alles, was du noch nicht kannst, wirst du auf deinem Weg lernen und alles, was du dafür brauchst, befindet sich bereits in dir, und wartet nur darauf gelebt zu werden.

 

  1. Meditation

Die Meditation hat mir sehr geholfen, meine inneren Werte zu finden und mich immer wieder neu auf meinem Weg auszurichten. Auch war Meditation für mich ein Weg, wieder in die Selbstliebe zu finden. In der Meditation ist es mir leichtgefallen, mich von inneren Blockaden zu lösen und zu befreien. Ich habe so Klarheit für meine nächsten Schritte bekommen und konnte lernen, mich wieder zu fühlen und mich immer wieder auf die Liebe auszurichten.

 

Ich empfehle meinen Meditationsteilnehmern, gerade in stressigen Situationen, immer wieder kurz zu meditieren. So schaffe ich es, mich immer wieder auf mich selbst zu besinnen. Genau dann, wenn ich glaube, ich habe absolut keine Zeit. Genau dann nehme ich mir die Zeit zum Meditieren.

Nimm dir die Zeit und nicht das Leben!

 

  1. Selbstreflektion

Durch Selbstreflektion kannst du dir selbst begegnen und dich selbst erkennen. Selbsterkenntnis trägt einen großen Teil zu deiner Selbstheilung bei. Es macht dich authentisch, echt und ehrlich und lässt dich zu einem bewussten Menschen reifen.

 

  1. Lerne Selbstliebe

Falls du dich fragst, warum Selbstliebe lernen, ist das natürlich eine berechtigte Frage. Aber glaube mir, viele Menschen haben es verlernt sich selbst zu lieben und in der heutigen Zeit ist es nicht einfach Selbstliebe zu praktizieren, ohne ständig irgendwo anzuecken. Ich musste für mich die Selbstliebe auch neu entdecken und habe gelernt, dass Selbstliebe der Schlüssel zur Liebe und somit zum inneren Reichtum ist. Innerer Reichtum bringt auch äußeren Reichtum mit sich – fast wie von allein.

Durch meine Selbstliebe habe ich gelernt, Entscheidungen zu treffen und auch hierfür die Verantwortung zu übernehmen. Dieses ist für den eigenen Lebensweg sehr, sehr wichtig.

 

  1. Liebe geben statt nehmen

Als ich angefangen habe, Liebe zu geben, statt diese von anderen zu erwarten, fing mein Leben an zu fließen. Wenn du Liebe bekommen möchtest, fang du zuerst an zu lieben. Fang klein an und fang zuerst damit an, die Dinge und Menschen zu lieben, die du auch wirklich schon lieben kannst. Also Menschen und Situationen, die du wirklich nicht verurteilst. Wenn das gut läuft, erst dann fang an, auch die zu lieben, die du verurteilst. Nicht aus dem Opferbewusstsein, wo du glaubst, du musst die Dinge so hinnehmen wie sie sind – sondern aus dem Schöpferbewusstsein, aus dem heraus du erkennst, dass die Dinge sind wie sie sind. Ohne Bewertung und ohne Verurteilung.

 

  1. Durchhalten und Mut

Diesen Punkt habe ich jetzt noch nachträglich eingebaut. Denn das hätte ich beinahe schon wieder vergessen. Da mein Leben sich jetzt aus der Leichtigkeit heraus gestaltet. Aber früher war Durchhalten wichtig für mich. Jedes Aufgeben hätte mich von meinem jetzigen Erfolg abgehalten. Und natürlich hat es oft Mut gebraucht, um den nächsten Schritt ins Ungewisse zu gehen. Das möchte ich dir gerne noch mit auf deinen Weg geben.

So und nun möchte ich dir nur noch sagen: Geh einfach los, egal wohin du gehst. Alles was du bewusst tust, ist dein Weg. Durch das Losgehen, kommt Bewegung in dein Leben und durch die Bewegung, kannst du wieder lernen, reifen und wachsen. Und durch das Lernen und Wachsen, verbindest du dich immer mehr mit dir selbst. Je näher du dir selbst bist, desto näher bist du deinem Lebensweg. Und wenn du dich auf deinem Weg befindest, wirst du sehen wie schön er ist. Er wird für dich der schönste Weg von allen sein – deshalb fang an und halte durch und vergiss nicht ab und zu eine Pause zu machen.

In diesem Sinne wünsche ich dir von Herzen Stille in der Meditation, Selbstliebe, Selbsterkenntnis und ganz viel Liebe auf deinem wundervollen Weg. Lass dein Licht strahlen und zeige dich der Welt.
Martina Baum